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lazy - Dermatologe Wien

Übersicht

Lippen aufspritzen und Lippenvergrößerung mit Hyaluronsäure

Unsere Lippen spielen eine große Rolle dabei, wie wir von unserem Gegenüber wahrgenommen werden. Wir wünschen sie uns voll und prall. Allerdings entsprechen nicht alle Lippen von Natur aus diesem Bild. Es können Asymmetrien auftreten oder die Lippen sind von Natur aus sehr schmal und haben nur wenig Kontur. Und auch der natürliche Alterungsprozess hat einen großen Einfluss darauf, wie der Mund aussieht. Denn über die Zeit hinweg nimmt die Spannkraft der Lippen ab, da der Körper mit zunehmendem Alter weniger Hyaluronsäure produziert. Hyaluron spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts unserer Haut. Nimmt der Hyaluronspiegel ab, verliert die Haut an Feuchtigkeit und damit an Spannkraft. In der Folge verlieren die Lippen an Volumen und auch der Abstand zwischen Lippen und Nase vergrößert sich. Hier kann durch eine sanfte Korrektur der Lippen mit Hyaluronsäure wieder Volumen entweder zurückgegeben oder neu aufgebaut werden. Die Lippen wirken voller und haben mehr Spannkraft, ihre Konturen sind klarer und kleine Fältchen werden geglättet.

Behandlungsablauf

Vorgespräch

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und sprechen Sie offen über Ihre Wünsche und Erwartungen.

Bestimmung der Behandlung

Vor jeder Erstbehandlung wird ein Anamnese-Fragebogen ausgefüllt. Damit können mögliche Risiken erkannt und vorgebeugt werden.

Behandlung

Durchführung der notwendigen technischen und medizinischen Behandlung

Kontrolle

Nach etwa 2-4 Wochen kann bei Bedarf eine Folgebehandlung durchgeführt werden.

Die Behandlung der Lippen mit Hyaluronsäure

Bei der Behandlung mit Hyaluronsäure werden die Lippen mit kleinen Dosen aufgespritzt. Dadurch kann den Lippen zusätzliches Volumen verliehen werden. Die Lippen werden so optisch vergrößert und die Konturen werden klarer.

Auch durch den natürlichen Alterungsprozess verloren gegangenes Volumen kann so zurückgegeben werden. Durch die Zugabe von Hyaluronsäure kann das Gewebe wieder mehr Feuchtigkeit speichern und die Lippen wirken praller und frischer.

Und auch Asymmetrien können durch die gezielte Zugabe von Hyaluronsäure korrigiert werden. Dabei wird die Hyaluronsäure punktgenau injiziert, um die Ungleichheit auszugleichen und den Lippen ein harmonischeres und symmetrischeres Aussehen verliehen werden.

Bei der Behandlung werden kleine Dosen Hyaluronsäure an den gewünschten Stellen in die Lippen injiziert. Dadurch wird die natürliche Form der Lippen hervorgehoben und ihre natürliche Schönheit in den Fokus gerückt. Bei der Therapie handelt es sich um einen minimal-invasiven Eingriff, so dass es für die Patienten in der Regel zu keinen Ausfallzeiten kommt. Allerdings kann es nach der Behandlung zu Schwellungen und leichten Blutergüssen kommen. Die Behandlung selbst ist nahezu schmerzfrei. Da die Hyaluronsäure vom Körper abgebaut wird, lässt der Effekt nach etwa sechs bis acht Monaten wieder nach und die Behandlung muss aufgefrischt werden.

Welche Nebenwirkungen können nach der Lippenkorrektur mit Hyaluronsäure auftreten?

Da es sich bei der Behandlung mit Hyaluronsäure um einen minimal-invasiven Eingriff handelt, sind die Risiken der Therapie vergleichsweise gering. Außerdem tritt Hyaluron als natürlicher Bestandteil im Gewebe des Körpers auf, sodass die Verträglichkeit in der Regel sehr gut ist. Trotzdem kann es nach der Behandlung zum Anschwellen der Lippen kommen. Dabei ist die Schwellung am Tag nach dem Eingriff am stärksten und geht dann wieder zurück. Außerdem kann es zu Blutergüssen an den Einstichstellen kommen. Auch diese verschwinden in der Regel nach einigen Tagen von alleine wieder. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, sollte in den ersten beiden Tagen auf körperliche Anstrengung, Sport, Alkohol, Sauna, sowie Medikamente zur Blutverdünnung, wie zum Beispiel Ibuprofen und Aspirin, verzichtet werden.

Vorher / Nachher

FAQs

Grundsätzlich kommt die Therapie für eine Vielzahl von Menschen in Frage. Allerdings gibt es einige Voraussetzungen, bei denen auf eine Behandlung verzichtet werden sollte. Dazu gehören eine Allergie gegen Hyaluronsäure, die Einnahme von Medikamenten zur Blutgerinnung, wie zum Beispiel Aspirin, Diclofenac oder Ibuprofen, eine Cheomotherapie in den letzten zwölf Monaten, Autoimmunerkrankungen, akute Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Herpes oder Grippe, Bluterkrankungen oder Blutungsneigung, Wundheilungsstörung, hypertrophe Narbenbildung, sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Bereits einige Tage vor der Behandlung mit Hyaluronsäure sollte nach Möglichkeit auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, wie zum Beispiel Ibuprofen und Aspirin, verzichtet werden. Durch sie wird die Bildung von blauen Flecken begünstigt. Sollte es dennoch zu Hämatomen kommen, klingen diese in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab.

Sollte eine bekannte Neigung zu Herpes bestehen, kann bereits vor der Behandlung mit der prophylaktischen Einnahme von Herpes Tabletten begonnen werden.

Hyaluronsäure gehört zu den körpereigenen Stoffen, die im Gewebe vorhanden sind und verstärkt in der Haut vorkommen. Hyaluron hat die Eigenschaft, eine große Menge Wasser binden zu können. Das führt dazu, dass unsere Haut elastisch, frisch und prall aussieht. Allerdings nimmt der Hyaluronanteil im Gewebe über die Zeit ab, weswegen unsere Haut erschlafft und Falten bildet.