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Übersicht

Was sind Venenentzündungen? Venenerkrankungen, chronische Wunden

Von einer oberflächlichen Venenentzündung oder Venenthrombose spricht man, wenn es in der Venenwand zu einer akuten Entzündung kommt. Dabei handelt es sich um eine weit verbreitete Erkrankung, die häufig mit Krampfadern im Zusammenhang steht. In den meisten Fällen tritt eine Venenentzündung in Beinen auf und weitaus seltener in den Armen.

Behandlungsablauf

Vorgespräch

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und sprechen Sie offen über Ihre Wünsche und Erwartungen.

Bestimmung der Behandlung

Vor jeder Erstbehandlung wird ein Anamnese-Fragebogen ausgefüllt. Damit können mögliche Risiken erkannt und vorgebeugt werden.

Behandlung

Durchführung der notwendigen technischen und medizinischen Behandlung

Kontrolle

Nach etwa 2-4 Wochen kann bei Bedarf eine Folgebehandlung durchgeführt werden.

Ursachen von Venenentzündungen

Venenentzündungen haben vielfältige Ursachen. Oftmals werden sie durch einen verlangsamten Blutfluss ausgelöst. Dieser wiederum steht in engem Zusammenhang mit Krampfadern. Aber auch Rauchen kann ein Auslöser für Venenentzündungen sein. Ebenso können Operationen, Schwangerschaften, hormonelle Verhütungsmittel, sowie eine krankheitsbedingte längere Bettlägerigkeit können die Gerinnungsbereitschaft des Bluts erhöhen und damit eine Venenentzündung verursachen. Darüber hinaus können aber auch langes Stehen oder Sitzen, einschnürende Kleidung und sogar harte Stuhlkanten den Blutfluss einschränken und damit zu Venenentzündungen oder Krampfadern führen.

Symptome von Venenentzündungen

Eine Venenentzündung bringt typische Entzündungsanzeichen mit sich. Häufig ist die Vene geschwollen, sie ist gerötet und verursacht Schmerzen. Auch eine Erwärmung und ein Spannungsgefühl an der entsprechenden Stelle sind typisch für eine oberflächliche Venenentzündung. Selbst leichte Belastungen oder Druck können Schmerzen verursachen. Sollte der Auslöser eine bakterielle Infektion sein, kann es auch zu Fieber kommen.

Chronische Wunden

Unter einer chronischen Wunde versteht man eine nicht heilende offene Wunde. Die Ursachen für chronische Wunden liegen meist in Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus oder in einem Immundefekt. Damit bei einer offenen Wunde die Chance auf eine Heilung besteht, muss zunächst der Auslöser gesucht und auch behandelt werden. Daher sollte eine offene Wunde so früh wie möglich diagnostiziert werden. So können auch andere Faktoren wie zum Beispiel die Einwirkung bestimmter Medikamente oder etwaige Mängel erkannt und behandelt werden.

Sind die Ursachen diagnostiziert, wird die Wunde gründlich gereinigt und entzündetes oder abgestorbenes Gewebe entfernt. Danach wird ein entsprechender Wundverband angelegt. Der Wundverband hält die Wunde feucht, saugt aber gleichzeitig überschüssige Feuchtigkeit auf und schützt so vor neuerlichen Infektionen. Auch mit einer Vakuumtherapie können sehr gute Erfolge erzielt werden. Hierbei wird mittels eines Schwamms ein Unterdrucksystem in der Wunde platziert. So wird die Wundfläche verkleinert, Blut und Wundsekret werden abtransportiert und die Durchblutung wird angeregt.

Vorher / Nachher

FAQs

Bei Anzeichen einer Venenentzündung, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass es sich um eine tiefliegende Venenthrombose handelt. Im Vergleich mit einer oberflächlichen Venenentzündung kann eine tiefliegende Venenthrombose schwere Komplikationen auslösen.

Ist dies geklärt, gibt es verschiedene Optionen eine oberflächliche Venenentzündung zu therapieren. Normalerweise wird vom Arzt ein Kompressionsverband angelegt. Außerdem empfiehlt es sich, den entsprechenden Bereich zu kühlen und hochzulagern, um die Schmerzen zu lindern. Bei starken Schmerzen oder Entzündungen können außerdem Tabletten oder Salben verordnet werden.

Unter sogenannten Besenreisern versteht man kleine, feine Venen an den Beinen, die sich erweitert und ausgedehnt haben. Da sie direkt unter der haut liegen, sind sie gut sichtbar. In der Regel sind Besenreiser eher ein ästhetisches Problem als ein medizinisches. Dennoch muss sich niemand mit Besenreisern abfinden.

Besenreiser werden auf eine Bindegewebsschwäche zurückgeführt. Sie ist häufig angeboren und tritt bei Frauen weitaus häufiger auf als bei Männern. Ist das Bindegewebe nicht straff genug, können sich die winzigen Blutgefäße der Venen leichter ausbreiten. Da die Elastizität des Bindegewebes mit der Zeit abnimmt, treten Besenreiser verstärkt in der zweiten Lebenshälfte auf und verschwinden nicht ohne eine professionelle Behandlung.

Auch wenn Besenreiser eher als ästhetisches Problem gelten, können sie sich doch auch stark auf die Psyche der betroffenen Person auswirken. Um sie zu behandeln und wieder mehr Lebensqualität zurückzugewinnen, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die sich nach der Ausprägung der Besenreiser richtet.

Bei eher feinen Besenreisern, die an der Hautoberfläche liegen, kann man mit einer Lasertherapie sehr gute Erfolge erzielen. Die Behandlung erfolgt mit Licht in bestimmten Wellenlängen, die die Haut durchdringen. Es kommt in den Gefäßen an und verklebt diese.

Bei größeren Besenreisern wird eher eine Verödung empfohlen. Hierbei wird der Wirkstoff direkt in die feinen, kleinen Blutgefäße gespritzt. Auch hier kommt es zur Verklebung der Gefäße.

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