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lazy | Hautarzt Wien - Dermatologe & Ästhetische Zentrum in Wien

Übersicht

Was sind Pilzerkrankungen

Pilze kommen in allen Variationen und an fast allen Orten der Welt vor. Und sie sind auch ein wichtiger Teil unseres Körpers. Pilzerkrankungen jedoch, auch Mykosen genannt, gehen auf eine Infektion mit einem krankheitsauslösenden Pilz zurück. Zwar können die Pilze verschiedene Regionen im Körper befallen, häufig jedoch sind die mit einer Pilzinfektion einhergehenden Beschwerden direkt auf der Hautoberfläche zu sehen. Lediglich bestimmte Krankheitserreger dringen in den Körper ein und befallen dort die inneren Organe. Pilzerkrankungen sind weit verbreitet und gehören weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Auch wenn es in unseren Breitengraden selten zu übermäßig schweren Verläufen kommt, sind in Entwicklungs- und Schwellenländern auch schwerere Formen von Pilzinfektionen verbreitet. Pilzerkrankungen. Hautarzt Wien

Behandlungsablauf

Vorgespräch

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und sprechen Sie offen über Ihre Wünsche und Erwartungen.

Bestimmung der Behandlung

Vor jeder Erstbehandlung wird ein Anamnese-Fragebogen ausgefüllt. Damit können mögliche Risiken erkannt und vorgebeugt werden.

Behandlung

Durchführung der notwendigen technischen und medizinischen Behandlung

Kontrolle

Nach etwa 2-4 Wochen kann bei Bedarf eine Folgebehandlung durchgeführt werden.

Pilzerkrankungen

Eine weit verbreitete Form der Pilzinfektionen ist der Nagelpilz, auch Onychomykose genannt. Bei einem Nagelpilz verursacht ein Pilz eine chronische Infektion der Finger- oder auch der Zehennägel. Weitaus häufiger ist allerdings eine Pilzinfektion der Zehennägel, da es das feucht-warme Klima in Socken und Schuhen den Pilzen leichter macht, sich zu verbreiten. Von Nagelpilz sind verstärkt ältere Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem, zum Beispiel durch Leukämie oder auch Diabetes, betroffen. Auch wenn eine Nagelpilzinfektion zu Anfang nur einen kleinen Teil des Nagels betrifft, sollte sie direkt behandelt werden, da sich er Pilz sonst weiter ausbreitet, tiefer in den Nagel eindringt und andere Nägel infiziert.

Bei der Behandlung wird das Präparat mit Hilfe einer besonders feinen Injektionsnadel in den entsprechenden Muskel injiziert. Durch die besonders feine Nadel werden die Schmerzen bei der Behandlung auf ein Minimum reduziert und der Patient kann direkt im Anschluss wie gewohnt mit seinem Alltag fortfahren. Bis sich die volle Wirkung des Botulinumtoxin entfaltet, vergehen etwa 14 Tage. Danach können bei Bedarf Korrekturen durchgeführt werden. In der Regel hält die Wirksamkeit einer Behandlung mit Botulinumtoxin hält in der Regel etwa drei bis sechs Monate an. Pilzerkrankungen

Ursachen von Pilzinfektionen

Dingen Pilze oder ihre Sporen in den Körper ein, zum Beispiel durch eine kleine Verletzung der Haut, kann der Pilz das Immunsystem angreifen. Für einen gesunden Menschen mit einem aktiven Immunsystem stellt das in der Regel kein größeres Problem dar. Meist brechen Pilzerkrankungen nur dann aus, wenn das Immunsystem sich nicht gegen den Pilz wehren kann, was meist bei Menschen mit einschlägigen Vorerkrankungen oder auch bei älteren Menschen mit einem geschwächten Immunsystem der Fall ist. Eine Pilzinfektion kann von unterschiedlichen Arten von Pilzen ausgelöst werden. Daher ist eine genaue Diagnose und Bestimmung des Pilzes wichtig, um die passende Therapie auswählen zu können. Pilzerkrankungen

Bei der Bestimmung werden drei Arten von Pilzen unterschieden, die Krankheiten auslösen können. Das sind zum einen die Dermatophyten, zu denen auch die weit verbreiteten Fadenpilze gehören. Sie lösen Krankheiten wie Nagelpilz, Fußpilz oder auch Kopfpilz aus, sind aber ungefährlich für innere Organe. In die zweite Kategorie fallen die Hefepilze, die auch als Sprosspilze bekannt sind. Sie können Pilzerkrankungen in Mund- und Rachenraum auslösen, aber auch an der Scheide. Sollten diese Pilze in den menschlichen Blutkreislauf gelangen, können sie Infektionen an den inneren Organen auslösen. Schimmelpilze bilden die dritte Art der infektiösen Pilze, obwohl auch zur Klasse der Fadenpilze gehören. Sie gelangen in der Regel über das Essen oder auch die Atemluft in den Körper und setzen sich dort in den Organen fest. Die Erkrankungen betreffen auch hier verstärkt Personen mit einem geschwächten Immunsystem.

Symptome von Pilzinfektionen

Die Symptome einer Pilzinfektion hängen zum einen von der Art des Pilzes, aber auch von der betroffenen Körperregion ab. Bei oberflächlichen Pilzinfektionen, also Pilzerkrankungen auf der Haut, kommt es häufig zu Schwellungen und Rötungen der befallenen Körperstellen. Auch ein schuppender, brennender oder auch juckender Ausschlag ist nicht selten. Sollte die Infektion auf dem Kopf auftreten, kann es zu Haarausfall führen. Häufig breiten sich die Beschwerden ringförmig um ihren Ursprungspunkt herum aus. Anders zeigen sich Pilzinfektionen hingegen auf den Schleimhäuten, wie zum Beispiel im Mund. Hier kommt es häufig zu nässenden Stellen und weißen Belägen.

FAQs

In der Regel lassen sich Pilzinfektionen wirkungsvoll mit Antimykotika, sogenannten Anti-Pilz-Mitteln, behandeln. Sie töten die Pilze ab und verhindern das Wachstum weiterer Pilze. Je nach Art und Schwere der Pilzinfektion können verschiedenen Methoden zur Therapie zum Einsatz kommen. Bei einer schwächeren oder beginnenden Pilzinfektion werden Antimykotika als Salbe, Creme, Spray oder auch Nagellack auf die betroffenen Regionen aufgetragen. Bei schwereren Fällen kommt hingegen eine systemische Therapie mit Tabletten oder gar Infusionen zum Einsatz.

Pilzinfektionen werden meist von Mensch zu Mensch übertragen. Lediglich der Weg der Ansteckung variiert mit der Art des Erregers. Aber in der Regel erfolgt die Ansteckung über eine Schmierinfektion, die durch direkten Kontakt oder über Kontakt mit kontaminierten Gegenständen erfolgt.

Bei äußerlichen Pilzinfektionen sind Komplikationen äußerst selten, da die Infektionen sich gut behandeln lassen und in der Regel nicht gefährlich sind. Allerdings können die sichtbaren Erscheinungen der Infektion, wie ein Ausschlag, zu psychischen Belastungen führen. Anders hingegen ist die Lage bei inneren Pilzinfektionen, die die Organe schädigen und zu Fehlfunktionen bis hin zu Blutvergiftung, Herzstillstand oder Atemnot führen können.

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